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Gedanken, die motivieren
Hier finden Sie Impulse und Texte rund um Trauma, Therapie und seelisches Erleben, behutsam formuliert, um Sie darin zu unterstützen, sich selbst besser zu verstehen, achtsamer mit Ihren Gefühlen umzugehen und mit mehr Mitgefühl in Kontakt zu kommen.
Viele Menschen sind von Trauma betroffen, oft ohne es zu wissen. Es zeigt sich leise, in Rückzug, Anspannung oder dem Gefühl, irgendwie anders zu sein. Trauma ist keine Schwäche, sondern eine menschliche Reaktion auf etwas, das zu viel war.
Mein Anliegen ist es, das Thema verständlich und zugänglich zu machen. Ohne Scham, ohne Druck. Sondern in einem Raum, in dem schwierige Erfahrungen gewürdigt und neu eingeordnet werden können.
Heilung beginnt dort, wo wir uns selbst mit mehr Verständnis begegnen.
Advent und eigene Bedürfnisse
Der Advent ist eine Zeit des Lichts und auch der Erwartung. Für Menschen mit hoher innerer Sensibilität kann diese Erwartung jedoch schnell in Anspannung umschlagen. Der Kalender wird voller und die Geräuschkulisse lauter.
Resilient bleiben in Zeiten der Krisen
Jeder Mensch erlebt schwierige Zeiten: Verluste, gesundheitliche Probleme, berufliche Herausforderungen oder persönliche Krisen. Solche Phasen können uns an unsere Grenzen bringen und uns das Gefühl geben, ausgelaugt und schwach zu sein.
Nicht verrückt, nur überlastet: Angst verstehen und beenden
Traumabedingte Angst ist keine Reaktion auf eine aktuelle Gefahr, sondern ein Daueralarm Ihres Nervensystems, der durch alte, fehlgeleitete Signale ausgelöst wird. Sie ist stark und anhaltend und lässt Sie sich hilflos und kontrolliert fühlen.
5. Achtsamkeit als Schlüssel zu inneren Ressourcen und Klarheit
In unserer schnelllebigen Welt verlieren wir leicht den Kontakt zu uns selbst. Viele Menschen funktionieren im Alltag, erledigen To-dos und reagieren auf externe Anforderungen, spüren sich dabei aber kaum noch. Genau hier setzt Achtsamkeit an.
Angst als Kompass: Wann sie schützt und wann blockiert
Angst ist ein fundamentales Gefühl, das wir oft reflexartig als negativ, lähmend oder störend empfinden. Wir versuchen instinktiv, ihr auszuweichen oder sie zu unterdrücken. Doch in ihrem gesunden Maßstab ist sie weit mehr.
Mut zur Verletzlichkeit: Wie Sie sich geschützt öffnen können
Verletzlichkeit zu zeigen ist ein mutiger Schritt. Sie bedeutet, sich ehrlich zu zeigen mit all dem, was uns menschlich macht: unseren Gefühlen, Bedürfnissen und auch unseren Unsicherheiten. Gerade wenn wir in der Vergangenheit verletzt wurden, kann Offenheit sich riskant anfühlen.
Ich will dich nah, aber nicht zu nah
Tiefe emotionale Verbindung ist ein elementares menschliches Grundbedürfnis. Doch für Menschen, die früh traumatische Bindungserfahrungen gemacht haben, wird dieser Wunsch oft zu einem schmerzhaften Drahtseilakt. Die Sehnsucht nach Nähe steht im ständigen Konflikt mit dem tief verwurzelten Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit.
Entwicklungstrauma: Vom Kindheitsmangel zur inneren Dysregulation
Das Entwicklungstrauma (oft als Komplexes Trauma bezeichnet) entsteht nicht durch ein einmaliges Schockereignis, sondern durch subtile Störungen in den ersten Lebensjahren. Es ist die ungesehene Wunde, die sich aus einem chronischen Mangel an emotionaler Zuwendung und verlässlicher Sicherheit über die ersten Lebensjahre entwickelt.
Akzeptanz als Anker: Der Weg zum Loslassen im Trauma-Heilungsprozess
Trauma hinterlässt oft nicht nur emotionale Wunden, sondern auch eine schwere Last aus Scham, Schuld und intensiver Angst. Diese sekundären Gefühle entstehen, weil Betroffene ihre Erlebnisse und ihre natürlichen Reaktionen darauf unerbittlich bewerten. Als Expertin in der Traumatherapie sehe ich täglich, wie diese inneren Urteile den Heilungsprozess hemmen und zu einer inneren Blockade führen können.
4. Ressourcen aktivieren: Mehr Energie im Alltag
Wir alle verfügen über innere Kraftquellen. Es sind Fähigkeiten, Haltungen und Erfahrungen, die uns stabilisieren und nähren. Doch gerade in stressigen oder emotional fordernden Zeiten fühlen sich viele Menschen abgeschnitten von dieser Kraft. Der Alltag wirkt anstrengend, Routinen funktionieren nur noch mechanisch, und das Gefühl von Lebendigkeit fehlt. In solchen Momenten wird es besonders wichtig, bewusst Zugang zu den eigenen Ressourcen zu finden und sie aktiv zu nutzen.

