Traumatherapie achtsam, haltend und integrativ
Wenn wir überfordernde oder verletzende Erfahrungen machen, ob akut oder über längere Zeit hinweg, kann unsere Seele Schutzmechanismen entwickeln, um das Erlebte irgendwie zu bewältigen. Diese Schutzstrategien sind oft tief in uns verankert und äußern sich manchmal in Form innerer Anteile: Stimmen in uns, die zweifeln, kontrollieren, vermeiden oder sich zurückziehen. Andere Anteile sind vielleicht sehr verletzt, wütend oder einsam. Und manche wirken nach außen stark, obwohl sie innen müde sind.
In der traumasensiblen Begleitung geht es nicht darum, diese Anteile zu „beseitigen“, sondern ihnen mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Jeder Anteil hatte (und hat) eine wichtige Funktion. Wenn wir lernen, sie wahrzunehmen und zu verstehen, kann wieder Verbindung entstehen. Nicht nur zu uns selbst und zu unseren Bedürfnissen, sondern auch zu unserer Lebendigkeit.
Was in der traumasensiblen Arbeit möglich ist:
Verständnis für innere Dynamiken entwickeln
Schutz- und Überlebensstrategien würdigen, statt sie zu bekämpfen
Stabilität und Selbstanbindung stärken
Innere Anteile wahrnehmen, benennen und integrieren
Ein sicherer Raum für verletzte oder „abgespaltene“ Erfahrungen
Neue Beziehungserfahrungen machen – mit sich selbst und anderen
Ich arbeite mit Elementen aus der Ego-State-Therapie, dem Inneren-Kind-Ansatz, achtsamkeitsbasierter Traumatherapie und beziehungsorientierter Gesprächsführung, immer in Ihrem Tempo und in einem sicheren, haltenden Rahmen.
„Trauma Is Not What Happens to You, It Is What Happens Inside You” Gabor Maté
So ist ein Trauma das, was in Ihnen passiert, nicht das, was mit Ihnen passiert. Es ist die verbleibende Narbe, die zu weniger Flexibilität und mehr Verteidigungshaltung führt.

