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Gedanken, die motivieren
Hier finden Sie Impulse und Texte rund um Trauma, Therapie und seelisches Erleben, behutsam formuliert, um Sie darin zu unterstützen, sich selbst besser zu verstehen, achtsamer mit Ihren Gefühlen umzugehen und mit mehr Mitgefühl in Kontakt zu kommen.
Viele Menschen sind von Trauma betroffen, oft ohne es zu wissen. Es zeigt sich leise, in Rückzug, Anspannung oder dem Gefühl, irgendwie anders zu sein. Trauma ist keine Schwäche, sondern eine menschliche Reaktion auf etwas, das zu viel war.
Mein Anliegen ist es, das Thema verständlich und zugänglich zu machen. Ohne Scham, ohne Druck. Sondern in einem Raum, in dem schwierige Erfahrungen gewürdigt und neu eingeordnet werden können.
Heilung beginnt dort, wo wir uns selbst mit mehr Verständnis begegnen.
3. Teil: Selbstfürsorge im Alltag: Kleine Rituale, große Wirkung
Nach belastenden Erfahrungen kann der Alltag schnell zur Überforderung werden. Reize, Anforderungen, unvorhersehbare Situationen. All das fordert ein Nervensystem, das ohnehin oft im Alarmzustand ist. Viele Betroffene kennen das Gefühl, „funktionieren zu müssen“, während die inneren Reserven längst erschöpft sind.
2. Teil: Selbstfürsorge heißt auch Nein sagen. Gesunde Grenzen setzen
Wer überwältigende Erfahrungen gemacht hat, hat häufig auch erlebt, dass die eigenen Grenzen übergangen oder missachtet wurden, sei es körperlich, emotional oder psychisch. Als Folge fällt es vielen Betroffenen schwer, überhaupt zu spüren, wo die eigene Grenze verläuft, geschweige denn, sie klar und mit gutem Gefühl zu vertreten.
1. Teil: Selbstfürsorge beginnt im Leib. Den Körper wieder spüren
Viele tief verletzte Menschen berichten, dass sie sich selbst kaum noch spüren. Der Körper wird fremd, dumpf oder gar unsichtbar. Diese Körperentfremdung ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine Schutzreaktion des Nervensystems.
Serie Selbstfürsorge bei Trauma: Eine Reise zurück zu sich selbst
Traumatische Erfahrungen hinterlassen oft Spuren, die weit über den Moment des Geschehens hinausreichen. Viele Betroffene fühlen sich innerlich zerrissen, entfremdet oder wie abgeschnitten von sich selbst, insbesondere vom eigenen Körper. Doch gerade dort, im leiblichen Erleben, liegt ein wichtiger Schlüssel für Heilung und echte Selbstfürsorge.
Traumatherapie: Die Arbeit mit dem Inneren Kind
Ein wesentlicher Ansatz zur Heilung dieser emotionalen Wunden ist die Arbeit mit dem Inneren Kind. Unter diesem Begriff verstehen wir die Summe aller Kindheitserlebnisse, sowohl der glücklichen als auch der schmerzhaften, die in unserem emotionalen Gedächtnis und in unseren neuronalen Netzwerken gespeichert sind.
Wir heilen in Beziehung und nicht in Isolation
„Wir heilen in Beziehung und nicht in Isolation.“ Dieser Leitsatz ist in der modernen Traumatherapie weit mehr als ein humanistischer Anspruch. Er ist eine neurobiologische und psychologische Notwendigkeit. Traumatische Erlebnisse wirken massiv isolierend. Sie erschüttern nicht nur das Selbstbild, sondern oft auch das grundlegende Vertrauen in die Mitwelt.
Traumatherapie achtsam, haltend und integrativ
Wenn wir überfordernde oder verletzende Erfahrungen machen, ob akut oder über längere Zeit hinweg, kann unsere Seele Schutzmechanismen entwickeln, um das Erlebte irgendwie zu bewältigen. Diese Schutzstrategien sind oft tief in uns verankert und äußern sich manchmal in Form innerer Anteile: Stimmen in uns, die zweifeln, kontrollieren, vermeiden oder sich zurückziehen.
Akzeptanz und Loslassen. Zwei Schlüssel auf dem Weg zu innerem Frieden
Es gibt Phasen im Leben, in denen wir festhalten. An Menschen, die uns nicht guttun. An Erwartungen, die nicht erfüllt werden. An einem Bild von uns selbst, das längst nicht mehr stimmt. Und oft halten wir fest, weil wir glauben, dass wir nur durch Kontrolle, Anstrengung oder Ausdauer bekommen, was wir brauchen. Doch in Wahrheit liegt die Kraft nicht im Festhalten, sondern im Loslassen. Und noch davor: in der Akzeptanz.
Warum Isolation nach Trauma der schwerste Schmerz ist
Nach einem traumatischen Erlebnis fühlen sich viele Menschen allein, stigmatisiert und erleben einen schmerzhaften Verlust des Selbstwertgefühls. Das Trauma schafft eine tiefe Kluft zur Außenwelt und oft auch zur eigenen Person.
Wie Traumaüberlebende ins Leben zurückfinden
Traumaüberlebende haben oft mit tiefgreifenden emotionalen und psychologischen Herausforderungen zu kämpfen. Diese Herausforderungen können sich in verschiedenen Formen äußern, wie Angstzuständen, Depressionen oder posttraumatischen Belastungen.

