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Gedanken, die motivieren
Hier finden Sie Impulse und Texte rund um Trauma, Therapie und seelisches Erleben, behutsam formuliert, um Sie darin zu unterstützen, sich selbst besser zu verstehen, achtsamer mit Ihren Gefühlen umzugehen und mit mehr Mitgefühl in Kontakt zu kommen.
Viele Menschen sind von Trauma betroffen, oft ohne es zu wissen. Es zeigt sich leise, in Rückzug, Anspannung oder dem Gefühl, irgendwie anders zu sein. Trauma ist keine Schwäche, sondern eine menschliche Reaktion auf etwas, das zu viel war.
Mein Anliegen ist es, das Thema verständlich und zugänglich zu machen. Ohne Scham, ohne Druck. Sondern in einem Raum, in dem schwierige Erfahrungen gewürdigt und neu eingeordnet werden können.
Heilung beginnt dort, wo wir uns selbst mit mehr Verständnis begegnen.
Akzeptanz und Loslassen. Zwei Schlüssel auf dem Weg zu innerem Frieden
Es gibt Phasen im Leben, in denen wir festhalten. An Menschen, die uns nicht guttun. An Erwartungen, die nicht erfüllt werden. An einem Bild von uns selbst, das längst nicht mehr stimmt. Und oft halten wir fest, weil wir glauben, dass wir nur durch Kontrolle, Anstrengung oder Ausdauer bekommen, was wir brauchen. Doch in Wahrheit liegt die Kraft nicht im Festhalten, sondern im Loslassen. Und noch davor: in der Akzeptanz.
Nähe zum Fest der Liebe
Weihnachten wird tief in unserer Kultur als Fest der Liebe und der innigen Gemeinschaft verankert. Doch genau diese oft überhöhten Erwartungen an Harmonie und Nähe können die Feiertage zu einer extremen Belastungsprobe machen, vor allem, wenn die Verbindung zu unseren Liebsten ohnehin schon schwerfällt.
Weihnachten muss ich glücklich sein
Die Werbung und die Medien malen das Bild eines perfekten, harmonischen Weihnachtsfestes. Doch für viele, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, ist diese Zeit oft eine Quelle von Anspannung, Trauer oder Überforderung.
Ich will dich nah, aber nicht zu nah
Tiefe emotionale Verbindung ist ein elementares menschliches Grundbedürfnis. Doch für Menschen, die früh traumatische Bindungserfahrungen gemacht haben, wird dieser Wunsch oft zu einem schmerzhaften Drahtseilakt. Die Sehnsucht nach Nähe steht im ständigen Konflikt mit dem tief verwurzelten Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit.
Entwicklungstrauma oder Bindungstrauma?
Abgrenzung: Entwicklungstrauma vs. Bindungstrauma
Entwicklungstrauma beschreibt belastende oder traumatische Erfahrungen in der frühen Kindheit. Bindungstrauma ist eine spezielle Form des Entwicklungstraumas
Selbstfürsorge ist nicht Verwöhnung, sondern Verbindung.
In einer Welt, die oft laut, schnell und fordernd ist, klingen „Selbstfürsorge“ und “Me-time”, wie ein sanftes Versprechen. Selbstfürsorge wird oft mit Schaumbädern, Wellness-Tagen oder Schokolade auf dem Sofa gleichgesetzt. Doch das ist nur ein kleiner, oft oberflächlicher Teil. Gerade für Menschen mit belastenden Erfahrungen ist Selbstfürsorge nichts Leichtes, nichts Romantisches und schon gar kein Luxus.
Ich muss für die Liebe leisten
Liebe, die nicht bedingungslos ist, kann tiefgreifende Auswirkungen auf die emotionale Entwicklung eines Menschen haben. In vielen Fällen sind die Ursprünge solcher Beziehungsmuster in der Kindheit zu finden.
Wir lieben, wie wir verletzt wurden, bis wir es anders lernen
Unsere Partnerwahl ist selten rein „logisch“. Oft geschieht sie auf einer tieferen, inneren Ebene – beeinflusst von Erfahrungen, die weit zurückreichen. Besonders wenn wir in der Kindheit seelische Verletzungen erlebt haben, wirken diese Erfahrungen manchmal unbewusst in unsere Beziehungen hinein.
Wenn Nähe schmerzt. Bindungstrauma verstehen
Ein Bindungstrauma entsteht durch wiederholte, anhaltende oder schwere Störungen in der frühen Beziehung zwischen einem Kind und seinen wichtigsten Bezugspersonen, meist den Eltern.
Selbstliebe – Sich selbst wieder ein Zuhause sein
Selbstliebe bedeutet, sich selbst mit Wertschätzung, Mitgefühl und Fürsorge zu begegnen unabhängig von Leistung, äußeren Meinungen oder alten inneren Kritiken. Es heißt, sich selbst so anzunehmen, wie man ist mit Stärken, Schwächen, Gefühlen, Widersprüchen. Für viele klingt das einfach. Doch für Menschen mit traumatischen Erfahrungen ist Selbstliebe oft schwer zugänglich.

