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Gedanken, die motivieren
Hier finden Sie Impulse und Texte rund um Trauma, Therapie und seelisches Erleben, behutsam formuliert, um Sie darin zu unterstützen, sich selbst besser zu verstehen, achtsamer mit Ihren Gefühlen umzugehen und mit mehr Mitgefühl in Kontakt zu kommen.
Viele Menschen sind von Trauma betroffen, oft ohne es zu wissen. Es zeigt sich leise, in Rückzug, Anspannung oder dem Gefühl, irgendwie anders zu sein. Trauma ist keine Schwäche, sondern eine menschliche Reaktion auf etwas, das zu viel war.
Mein Anliegen ist es, das Thema verständlich und zugänglich zu machen. Ohne Scham, ohne Druck. Sondern in einem Raum, in dem schwierige Erfahrungen gewürdigt und neu eingeordnet werden können.
Heilung beginnt dort, wo wir uns selbst mit mehr Verständnis begegnen.
Advent und eigene Bedürfnisse
Der Advent ist eine Zeit des Lichts und auch der Erwartung. Für Menschen mit hoher innerer Sensibilität kann diese Erwartung jedoch schnell in Anspannung umschlagen. Der Kalender wird voller und die Geräuschkulisse lauter.
5. Achtsamkeit als Schlüssel zu inneren Ressourcen und Klarheit
In unserer schnelllebigen Welt verlieren wir leicht den Kontakt zu uns selbst. Viele Menschen funktionieren im Alltag, erledigen To-dos und reagieren auf externe Anforderungen, spüren sich dabei aber kaum noch. Genau hier setzt Achtsamkeit an.
4. Ressourcen aktivieren: Mehr Energie im Alltag
Wir alle verfügen über innere Kraftquellen. Es sind Fähigkeiten, Haltungen und Erfahrungen, die uns stabilisieren und nähren. Doch gerade in stressigen oder emotional fordernden Zeiten fühlen sich viele Menschen abgeschnitten von dieser Kraft. Der Alltag wirkt anstrengend, Routinen funktionieren nur noch mechanisch, und das Gefühl von Lebendigkeit fehlt. In solchen Momenten wird es besonders wichtig, bewusst Zugang zu den eigenen Ressourcen zu finden und sie aktiv zu nutzen.
Verletzlichkeit aus traumasensibler Sicht
Für Menschen mit traumatischen Erfahrungen ist Verletzlichkeit oft besonders herausfordernd, aber auch heilsam.
Warum Verletzlichkeit für Traumatisierte schwierig sein kann und trotzdem wichtig ist, weil sie Verbindung stärkt.
3. Selbstfürsorge als Schlüssel: Warum sie wichtig im Alltag ist
Selbstfürsorge wird oft mit Wellness, Tee und warmen Decken assoziiert, dabei ist sie viel mehr als das. Sie hat nichts mit Lifestyle-Selfcare zu tun, sondern ist eine tiefere, nachhaltige Form der Beziehung zu sich selbst. Selbstfürsorge ist eine innere Haltung: die bewusste Entscheidung, sich selbst ernst zu nehmen, liebevoll mit sich umzugehen und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten.
Selbstfürsorge ist nicht Verwöhnung, sondern Verbindung.
In einer Welt, die oft laut, schnell und fordernd ist, klingen „Selbstfürsorge“ und “Me-time”, wie ein sanftes Versprechen. Selbstfürsorge wird oft mit Schaumbädern, Wellness-Tagen oder Schokolade auf dem Sofa gleichgesetzt. Doch das ist nur ein kleiner, oft oberflächlicher Teil. Gerade für Menschen mit belastenden Erfahrungen ist Selbstfürsorge nichts Leichtes, nichts Romantisches und schon gar kein Luxus.
Echte Verbindungen: Wie sie uns herausfordern und reifen lassen
In jedem von uns steckt das Bedürfnis, wirklich wahrgenommen zu werden. Und zwar mit all unseren Facetten, den strahlenden wie auch den sensiblen und verletzlichen Seiten. Echte Verbindungen schaffen Räume, in denen dieses Bedürfnis sich entfalten und angenommen fühlen darf. Sie laden uns ein, uns ganz zu zeigen und ermöglichen so eine Verbindung, die weit über das Oberflächliche hinausgeht. In ihrer Tiefe berühren sie unser Innerstes und öffnen Türen zu Nähe und persönlichem Wachstum.

