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Gedanken, die motivieren
Hier finden Sie Impulse und Texte rund um Trauma, Therapie und seelisches Erleben, behutsam formuliert, um Sie darin zu unterstützen, sich selbst besser zu verstehen, achtsamer mit Ihren Gefühlen umzugehen und mit mehr Mitgefühl in Kontakt zu kommen.
Viele Menschen sind von Trauma betroffen, oft ohne es zu wissen. Es zeigt sich leise, in Rückzug, Anspannung oder dem Gefühl, irgendwie anders zu sein. Trauma ist keine Schwäche, sondern eine menschliche Reaktion auf etwas, das zu viel war.
Mein Anliegen ist es, das Thema verständlich und zugänglich zu machen. Ohne Scham, ohne Druck. Sondern in einem Raum, in dem schwierige Erfahrungen gewürdigt und neu eingeordnet werden können.
Heilung beginnt dort, wo wir uns selbst mit mehr Verständnis begegnen.
Akzeptanz und Loslassen. Zwei Schlüssel auf dem Weg zu innerem Frieden
Es gibt Phasen im Leben, in denen wir festhalten. An Menschen, die uns nicht guttun. An Erwartungen, die nicht erfüllt werden. An einem Bild von uns selbst, das längst nicht mehr stimmt. Und oft halten wir fest, weil wir glauben, dass wir nur durch Kontrolle, Anstrengung oder Ausdauer bekommen, was wir brauchen. Doch in Wahrheit liegt die Kraft nicht im Festhalten, sondern im Loslassen. Und noch davor: in der Akzeptanz.
Warum Isolation nach Trauma der schwerste Schmerz ist
Nach einem traumatischen Erlebnis fühlen sich viele Menschen allein, stigmatisiert und erleben einen schmerzhaften Verlust des Selbstwertgefühls. Das Trauma schafft eine tiefe Kluft zur Außenwelt und oft auch zur eigenen Person.
Grenzen setzen am Weihnachtstisch ohne Schuldgefühle
Das Setzen einer Grenze wird oft fälschlicherweise als Abweisung, Liebesentzug oder gar als Affront empfunden, sowohl von der Person, die die Grenze zieht, als auch vom Gegenüber. Doch im Kern ist das Ziel der Grenzsetzung nicht, den anderen wegzustoßen, sondern die eigene Autonomie zu schützen.
Gesunde Nähe über die Feiertage
Die Weihnachtszeit soll uns verbinden, führt aber oft zur Überlastung der Beziehungen. Echte, entspannte Nähe entsteht nicht durch erzwungene Perfektion, sondern durch klare Grenzen und bewusste Achtsamkeit.
Die Kraft der Zugehörigkeit
In unserer individualisierten Welt liegt der Fokus oft auf Unabhängigkeit und der Suche nach dem eigenen Selbst. Doch dabei übersehen wir ein elementares menschliches Grundbedürfnis: die tiefe Sehnsucht nach Nähe und Zugehörigkeit.
Nähe zum Fest der Liebe
Weihnachten wird tief in unserer Kultur als Fest der Liebe und der innigen Gemeinschaft verankert. Doch genau diese oft überhöhten Erwartungen an Harmonie und Nähe können die Feiertage zu einer extremen Belastungsprobe machen, vor allem, wenn die Verbindung zu unseren Liebsten ohnehin schon schwerfällt.
Warum Verbindung schwerfällt
Fühlen Sie sich in Ihren Beziehungen oft allein? Egal, wie sehr Sie es versuchen, das tiefe Einlassen auf einen anderen Menschen will einfach nicht gelingen? Vielleicht erleben Sie schnell Überforderung, spüren alte Verlassenheitsgefühle oder sind einfach ratlos, wie Sie die emotionale Distanz überwinden können.
Traumatherapie oder Unsicherheiten überwinden
Fühlen Sie sich in Beziehungen oft wie auf dünnem Eis? Sehnen Sie sich nach tiefer, ehrlicher Verbindung, aber eine innere Stimme flüstert Ihnen zu, dass Sie nicht genug sind oder sowieso verletzt werden?
Ich will dich nah, aber nicht zu nah
Tiefe emotionale Verbindung ist ein elementares menschliches Grundbedürfnis. Doch für Menschen, die früh traumatische Bindungserfahrungen gemacht haben, wird dieser Wunsch oft zu einem schmerzhaften Drahtseilakt. Die Sehnsucht nach Nähe steht im ständigen Konflikt mit dem tief verwurzelten Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit.
Entwicklungstrauma: Vom Kindheitsmangel zur inneren Dysregulation
Das Entwicklungstrauma (oft als Komplexes Trauma bezeichnet) entsteht nicht durch ein einmaliges Schockereignis, sondern durch subtile Störungen in den ersten Lebensjahren. Es ist die ungesehene Wunde, die sich aus einem chronischen Mangel an emotionaler Zuwendung und verlässlicher Sicherheit über die ersten Lebensjahre entwickelt.

